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Zur Literatur, Sprache, Geschichte und Philosophie

Die neusten Arbeiten

[Ordner] Lessings Fabeln – Kampfmittel der Aufklärung?

[28. Januar 2007]

Nie erfreuten sich Fabeln in der deutschen Literatur größerer Beliebtheit als im Zeitalter der Aufklärung. Alles, was Rang und Namen hatte, schrieb Fabeln. Diese aus heutiger Sicht, die die Fabel intuitiv der Kinderliteratur zuordnet, seltsame Beliebtheit hängt eng mit den historischen Umständen zusammen. Anhand von Lessings Fabeln zeige ich, wie sie unter der Hand des Dichters zu einem Ort wurden, an dem sich philosophische Überzeugungen und die Moral eines erwachenden Bürgertums kreuzten.


[Ordner] Friedrich Schiller in der Rezeption

[8. März 2006]

Welchen Schiller lesen Sie eigentlich? Diese Frage ist durchaus berechtigt. Denn in der Rezeptionsgeschichte Friedrich Schillers lässt sich feststellen, dass er auf immer wieder andere Weise gelesen wurde. Meine Arbeit bietet zunächst einen chronologischen Überblick über die verschiedenen Lesarten des Dichters und mündet in der These, dass es nicht so sehr der Inhalt seiner Werke, sondern vielmehr sein sprachlicher Stil war, der das Fundament der verschiedenen Rezeptionslinien bildete.


[Ordner] Verbreitung und Bedeutung des Roma-Kultes

[30. April 2005]

Die strikte Trennung der beiden Sphären Religion und Politik ist eine Denkfigur, die vielen Menschen in der Antike fremd war. Darum konnte es auch zu einem Phänomen wie dem Herrscherkult kommen, der ebenso politisch wie religiös gedeutet werden kann. Ein Beispiel hierfür bieten die Kulte für die Göttin Roma.


Die meisten dieser Texte sind im Rahmen eines Studiums entstanden, werden gemeinhin Hausarbeiten genannt. Es sind aber auch solche darunter, die ursprünglich nur als kurzes Essay konzipiert waren, sich aber derart verselbständigten und wucherten, dass sie mir in dieser Kategorie passender erschienen. Mitunter haben die Aufsätze nur im weiteren Sinne mit Sprache und Literatur zu tun, schienen mir aber immer aus irgendeinem Grund zu jenen alles überwölbenden Themen zu passen. Alle versuchen sie möglichst objektiv mit ihrer Fragestellung umzugehen. Da aber zum einen reine Objektivität in Bezug auf die behandelten Gegenstände nicht zu erreichen ist und ich zum anderen bei dem Versuch, objektiv zu sein, wiederholt an meine Grenzen stoße, sind ihre Ergebnisse mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Nicht trauen sollte man meinen Arbeiten; dafür Fragen entlocken.

Ein Wort noch – wenn es auch puristisch oder altväterlich klingen mag – zu einem allgegenwärtigen Missstand: Keine dieser Arbeiten ist für die Armseligen gedacht, denen nichts besseres einfällt, als sich mit fremder Menschen Mühen zu schmücken. Meine Texte sollen nicht denen als Blaupause dienen, die im Laufe ihres Studiums Ähnliches zu fabrizieren haben. Sind Sie zufällig einer dieser Kopisten, sind gerade Sie mit ebensolchen Absichten beladen hier eingetrudelt, gierend nach fertigem Wortwust dieses oder ähnlichen Musters oder es gar bitter nötig habend, meine Arbeiten abzukupfern, dann tummeln Sie sich und haben dergleichen woanders nötig! Sind Sie einer von denen, dann wässern Sie Ihr mentales Ödland mit anderer Leute Schreibe! Ja, da werde ich böse. Jenseits dieser Philippika: Alle, die mit davon abweichenden Absichten hierher gelangten, sind selbstredend gern gesehene Gäste.

© 2002–2008, Nico Dorn (Nutzungsbedingungen) Letzte Änderung dieser Seite: 1. Dezember 2008

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